Die Gemeinschaftsinitiative für den ländlichen Raum

Offizielle Bezeichnung
Gemeinschaftsinitiative für die Entwicklung des ländlichen Raums (LEADER+: "Verbindung zwischen Maßnahmen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft").
Am 14. April 2000 hat die Kommission eine Mitteilung an die Mitgliedstaaten über Leitlinien für die neue Gemeinschaftsinitiative Leader+ angenommen. Leader+ ist eine der vier im Rahmen der Strukturfonds für den Zeitraum 2000-2006 eingesetzten Gemeinschaftsinitiativen.
Die vier Initiativen erhalten 5,35 % der Mittel der Strukturfonds für den Zeitraum 2000-2006.
Der Gesamtbeitrag der Gemeinschaft zu Leader+ wird in diesem Zeitraum mit 2020 Mio. EUR veranschlagt und geht zu Lasten des EAGFL, Abteilung Ausrichtung.
Der Name "Leader+" deutet an, dass diese Initiative nicht einfach eine Fortsetzung von Leader II darstellt, sondern sie will Impulse geben und Unterstützung bieten für die Durchführung neuartiger und hochwertiger integrierte Strategien der gebietsbezogenen ländlichen Entwicklung.
Es wird zudem eine starke Betonung auf die Zusammenarbeit zwischen ländlichen Gebieten und ihre Vernetzung gelegt. Im Rahmen von Leader+ kommen prinzipiell alle ländlichen Gebiete für eine Förderung in Frage.
Voraussetzung zur Aufnahme in das Programm LEADER+ ist die Erstellung eines Regionalen Entwicklungskonzeptes(REK).
Der Landkreis Nordwestmecklenburg hat sich im Rahmen des Wettbewerbs beworben und ist mit dem Regionalentwicklungskonzept der Region Westmecklenburgische Ostseeküste
eine von zwölf Regionen, die Geld aus dem Fonds LEADER+ erhalten.


